Das spanische Tarot leitet sich von der baraja española ab, dem traditionellen spanischen Deck aus 40 Karten in vier Farben: oros (Münzen), copas (Kelche), espadas (Schwerter) und bastos (Stäbe). Auf Tarotsi wird es als populäres kartomantisches Werkzeug angeboten, weit verbreitet in Spanien und Lateinamerika für schnelle, intuitive Lesungen.
Zusammensetzung
Die traditionelle baraja española hat 40 oder 48 Karten (mit oder ohne 8 und 9). Jede Farbe geht vom As bis zur 7 oder 9, gefolgt von drei Hofkarten: sota (10), caballo (11) und rey (12). Sie sind mit arabischen Ziffern nummeriert und mit traditionellen iberischen Szenen illustriert. In der Kartomantik wird die baraja als Orakel mit symbolischen Bedeutungen gelesen.
Tradition und Nutzung
Die Kartomantik mit der spanischen baraja ist in ländlichen und populären Bereichen Spaniens, Mexikos, Kubas, Venezuelas, Kolumbiens, Argentiniens und anderen lateinamerikanischen Gemeinschaften verbreitet. Häufig mit der spanischen Roma-Tradition (gitanos) und volkstümlichen Glücksritualen verbunden. Die Lesung ist direkt und pragmatisch, im Stil dem Lenormand ähnlich.
Online-Nutzung
Gib deine Frage ein, wähle die Anzahl der Karten (eine, drei oder fünf) und mische. Das Tool zeigt die gezogenen Karten in klassischer Grafik mit textlicher Deutung. Gut geeignet für kurze Lesungen zu Liebe, Arbeit, Geld und Familie.
FAQ
Wie viele Karten hat das spanische Deck?
Traditionelle spanische Decks haben 40 oder 48 Karten. Für Kartomantik werden meist 40 verwendet, in vier Farben (Münzen, Kelche, Schwerter, Stäbe).
Ist es dasselbe wie das Zigeuner-Tarot?
Verschiedene Decks. Das Zigeuner-Tarot (Kipper) hat 36 Karten mit Alltagsszenen mitteleuropäischer Herkunft. Das spanische Tarot kommt aus der baraja mit 40 Karten und traditionellen iberischen Figuren.
Haben die Hofkarten Namen?
Ja: sota (Bube), caballo (Ritter) und rey (König). Sie weisen auf Personen, Rollen oder Haltungen im Thema hin.