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Telepathie
Die Telepathie, vom griechischen tele "fern" und pathos "Empfinden", ist die angebliche Fähigkeit, Gedanken, Gefühle oder Bilder ohne Nutzung der gewöhnlichen Sinneskanäle von einem Geist auf einen anderen zu übertragen oder zu empfangen. Der Begriff wurde 1882 vom englischen Psychiater Frederic W. H. Myers geprägt. Sie ist Gegenstand parapsychologischer Forschung.
Forschung
Systematische Telepathieexperimente beginnen mit Joseph Banks Rhine an der Duke University in den 1930er Jahren. Sie wurden in vielen Laboren durchgeführt (PEAR in Princeton, Arbeiten von Daryl Bem), mit zuweilen statistisch signifikanten Ergebnissen, die unter unabhängigen Doppelblindbedingungen nie robust repliziert wurden. Die wissenschaftliche Gemeinschaft hält die Telepathie für unbestätigt.
Alternative Erklärungen
Erfahrungen von "Telepathie" zwischen Zwillingen, engen Freunden, Müttern und Kindern werden oft mit geteilten Faktoren erklärt: gemeinsame Lebenskontexte, synchronisierte Gewohnheiten, geübte Intuition für den Anderen aufgrund langer Vertrautheit. Der Eindruck von "Telepathie" kann auch durch Bestätigungsverzerrung entstehen (man erinnert sich an die Treffer und vergisst die anderen Fälle).
FAQ
Gibt es Telepathie?
Nicht nach Auffassung der wissenschaftlichen Mainstream-Gemeinschaft. Die Erfahrungen bleiben subjektiv.
Sind Zwillinge "telepathisch"?
Sie haben sicherlich eine starke Übereinstimmung durch Vertrautheit und Biologie. Strenge Studien haben keine eigentliche telepathische Kommunikation bestätigt.
Kann ich sie trainieren?
Nicht in nachprüfbarer Weise. "Gedankenübertragungs"-Übungen sind verbreitet, aber wissenschaftlich nicht validiert.