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Psychometrie

Die Psychometrie ist in der Parapsychologie die angebliche Fähigkeit, durch Berühren eines Gegenstands Informationen über eine Person, ein Ereignis oder einen Ort zu erhalten, dem dieser gehört hat. Der Begriff wurde 1842 vom US-amerikanischen Arzt Joseph Rodes Buchanan geprägt. Nicht zu verwechseln mit der wissenschaftlichen Psychometrie, der Wissenschaft der Messung psychologischer Variablen.

Esoterische Praxis

Der "Psychometrist" hält einen Gegenstand in der Hand (Ring, Foto, persönliches Objekt) und erklärt, Informationen über den Besitzer oder das damit verbundene Ereignis zu "lesen". Die Praxis verbreitete sich im Spiritismus des 19. und im Paranormalen des 20. Jahrhunderts. Skeptische Experten haben gezeigt, dass die Leser in den meisten Fällen Techniken des "Cold Reading" anwenden: Informationen, die aus Beobachtung, Kleidung und Verhalten des Klienten abgeleitet werden.

Wissenschaftliche Psychometrie

In der akademischen Psychologie ist die "Psychometrie" die Disziplin, die sich mit Konstruktion, Validierung und Analyse psychologischer Tests befasst (MBTI, Big Five, WAIS, klinische Skalen usw.). Sie ist ein hochentwickeltes Feld der Psychologie mit strengen statistischen Methoden. Nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen esoterischen Praxis.

FAQ

Ist sie wissenschaftlich bewiesen?

Nein, in ihrer parapsychologischen Bedeutung nicht. Strenge Studien haben die Fähigkeit, präzise Informationen auf nicht-sensorischem Wege aus Objekten zu gewinnen, nicht bestätigt.

Ist sie gefährlich?

An sich nicht. Riskant wird sie, wenn Personen, die sich als "Hellseher" ausgeben, sie nutzen, um wichtige Entscheidungen der Klienten zu beeinflussen.

Unterschied zu psychologischen Tests?

Die wissenschaftliche Psychometrie konstruiert validierte Messinstrumente. Die gleichnamige esoterische Praxis hat keine wissenschaftliche Grundlage.