astrologia
Mondkalender
Der Mondkalender ist das System, das den Mondphasen in seinen durchschnittlich 29,5 Tagen (synodischer Monat) folgt. Er war der Kalender der ersten Zivilisationen (Mesopotamier, Ägypter, Hebräer, Muslime) und wird auch heute noch in der traditionellen Landwirtschaft, der volkstümlichen Gastronomie und in einigen religiösen Traditionen verwendet.
Die vier Phasen
Neumond: Anfang, Absichten, Aussaat. Zunehmender Mond: Aufbau, Anhäufung, aktive Arbeit. Vollmond: Sichtbarkeit, Intensität, symbolische Ernte. Abnehmender Mond: Loslassen, Klärung, Ruhe. Jede Phase dauert etwa 7-8 Tage und hat eigene symbolische Qualitäten, die in vielen traditionellen Praktiken verwendet werden.
Traditionelle Verwendungen
In der europäischen Landwirtschaft säte man bei zunehmendem Mond und erntete bei abnehmendem Mond. Die bäuerliche Küche füllte den Wein bei abnehmendem Mond ab, um seine Klärung zu fördern. Die volkstümliche Kosmetik empfiehlt, die Haare bei zunehmendem Mond zu schneiden, damit sie kräftiger nachwachsen (eine wissenschaftlich nicht belegte Wirkung).
FAQ
Wie lange dauert ein Mondzyklus?
Etwa 29 Tage, 12 Stunden und 44 Minuten (synodischer Monat). Von einem Neumond zum anderen.
Funktionieren Mondpraktiken wirklich?
Einige (Gezeiten, Menstruationszyklen) haben eine biologische Grundlage. Viele volkstümliche Traditionen haben symbolischen und rituellen, keinen wissenschaftlichen Wert.
Was ist ein Supermond?
Ein populärer astronomischer Begriff, der einen Vollmond bezeichnet, der eintritt, wenn der Mond der Erde besonders nahe ist (Perigäum).