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Mandala

Das Mandala (vom Sanskrit mandala, "Kreis") ist ein kreisförmiges geometrisches Diagramm, das in den hinduistischen und buddhistischen Traditionen als Stütze der Meditation, als Darstellung des Kosmos und als symbolische Karte des spirituellen Weges verwendet wird. Der Begriff wurde auch von der analytischen Psychologie Carl Gustav Jungs übernommen.

Mandala in den asiatischen Traditionen

In Indien werden Mandalas als rituelle Stützen im hinduistischen Tantrismus und im Vajrayana-Buddhismus verwendet. In Tibet werden sie auf Stoff (Thangka) und aus farbigem Sand (Sandmandalas) erstellt und am Ende des Rituals als Praxis der Vergänglichkeit zerstört. In Japan werden die Mandalas "Kongokai" und "Taizokai" in der Shingon-Schule verwendet. Sie sind Karten des Kosmos und Stützen meditativer Visualisierung.

Mandala in der jungschen Psychologie

Carl Gustav Jung begegnete den Mandalas, als er die von seinen Patientinnen und Patienten in der Analyse hervorgebrachten Bilder studierte. Er deutete sie als spontane Darstellungen des Selbst, des integrierten Zentrums der Psyche. Das Zeichnen von Mandalas ist eine in der Kunsttherapie eingesetzte Praxis, um Konzentration und den Individuationsprozess zu fördern.

FAQ

Kann ich Mandalas zeichnen?

Ja, es ist eine zugängliche und wohltuende Praxis. Es gibt Malbücher mit gedruckten Mandalas und angeleitete Techniken, um eigene zu gestalten.

Ist es religiös?

In den asiatischen Ursprungstraditionen schon. Mandalas in säkularer Form als visuelle Meditation zu zeichnen, ist völlig akzeptiert.

Wozu dient es?

Um Konzentration, Entspannung und Zentrierung zu fördern. In der Kunsttherapie ist es ein anerkanntes Werkzeug.