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Lebensbaum

Der Baum des Lebens (hebräisch Etz Chaim) ist das zentrale Diagramm der jüdischen Kabbala: ein Graph aus zehn Sephiroth (göttlichen Sphären), die durch 22 Pfade verbunden sind. Er stellt die Struktur des Kosmos, des Göttlichen und der menschlichen Psyche dar und wurde auch von der modernen westlichen Esoterik übernommen, insbesondere von der christlichen Kabbala und vom Golden Dawn.

Die zehn Sephiroth

Kether (Krone), Hokhmah (Weisheit), Binah (Verständnis), Chesed (Gnade), Geburah (Strenge), Tiferet (Schönheit), Netzach (Sieg), Hod (Pracht), Yesod (Fundament), Malkuth (Königreich). Die Sephiroth sind in drei Säulen (Strenge, Gnade, Gleichgewicht) und vier "Welten" (Atziluth, Briah, Yetzirah, Assiah) angeordnet.

Tarot und der Baum

Einige okkultistische Schulen (Eliphas Lévi, Papus, Mathers vom Golden Dawn) ordnen die 22 grossen Arkana des Tarots den 22 Pfaden zwischen den Sephiroth zu. Es handelt sich um eine interpretative Entsprechung, die in der ursprünglichen jüdischen Kabbala nicht vorhanden ist, aber in der westlichen Esoterik seit dem 19. Jahrhundert sehr verbreitet ist.

FAQ

Wie viele Sephiroth gibt es?

Zehn. Einige Schulen fügen eine verborgene Sephirah namens Daath (Erkenntnis) hinzu, womit die Zahl in den vollständigsten Diagrammen auf elf steigt.

Ist er ausschliesslich jüdisch?

Er entstand in der mittelalterlichen jüdischen Tradition (Sefer Yetzirah, Zohar), wurde aber auch von Christen, modernen Okkultisten und im New Age esoterisch übernommen.

Was bedeutet ein Pfad?

Jeder Pfad stellt eine Beziehung zwischen zwei Sephiroth dar und in der literarischen Kabbala einen Buchstaben des hebräischen Alphabets. In der okkultistischen Tradition wird er auch einer Tarotkarte zugeordnet.