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Handlesen

Die Palmistik ist die moderne Fassung der Chiromantie: das Lesen der Handfläche, um Hinweise auf Persönlichkeit und Lebensweg zu gewinnen. Sie umfasst sowohl die Deutung der Hauptlinien als auch das Studium der Form von Hand und Fingern, der Handmonde und der Nebenzeichen.

Unterschied zur traditionellen Chiromantie

Die Begriffe werden häufig synonym verwendet. "Chiromantie" bezeichnet die alte traditionelle Praxis; "Palmistik" hat sich in der angelsächsischen Welt unter dem Namen palmistry verbreitet und versteht sich als eine "psychologischere" Fassung, weniger prädiktiv und stärker am Charakter orientiert. Die Substanz ist ähnlich.

Was untersucht wird

Hauptlinien (Lebens-, Herz-, Kopf-, Schicksalslinie) und Nebenlinien (Ehe, Gesundheit, Reise, Glück). Form der Hand (quadratisch, konisch, spatelförmig, länglich) und der Finger (Länge, Knoten, Nagelform). Handmonde (sieben Monde, die Planeten zugeordnet sind). Sonderzeichen (Sterne, Kreuze, Inseln, Ringe), die als bedeutsame Anomalien gedeutet werden.

FAQ

Ist sie wissenschaftlich?

Nein. Es gibt keine Belege für einen Zusammenhang zwischen den Linien der Hand und Persönlichkeit oder Lebensereignissen.

Welche Hand soll man lesen?

Tradition: Die linke zeigt das "Geburtspotenzial", die rechte zeigt, wie es gelebt wurde (für Linkshänder umgekehrt).

Sind Fingerabdrücke Palmistik?

Die Daktyloskopie (Fingerabdrücke) ist eine eigene Disziplin: eine in der forensischen Identifizierung verwendete Wissenschaft. Sie ist keine Palmistik.